Geschichte der Kirche

Kapelle bis 19201612 erhielt Breitenbrunn einen eigenen Friedhof, da in Breitenbrunn zu dieser Zeit die Pest ausgebrochen war und Mondfeld sich weigerte die 40 Toden in Mondfeld bestatten zu lassen.
1618 stiftete H. Valentin Hoffmann, Spitalmeister aus Stadtprozelten sein Gartenhäuschen um in Breitenbrunn eine kleine Kapelle zu errichten.
1677 wurde dann die erste gemauerte Kapelle mit einem schönen neuen Altar gebaut. Am 8. Juli 1685 ist die neue Kapelle von Bischof Matthias, Weihbischof von Mainz zu Ehren der schmerzhaften Mutter und Jungfrau Maria und zum Hl. Sebastian geweiht worden.
1869 wird die Kapelle verlängert um ca. 3 Meter nach Westen
1916/17 Anbau der Sakristei an der Südseite.
1918 linken Seitenaltar angeschafft
 
 
Kapelle nach dem Umbau 1920


1920 Anbau um 4 Meter in der Länge. Der Anbau war links und rechts 1 1/2 Meter breiter. Eine Außentreppe führte zur Empore. Der neue Turm wurde auf der Westseite errichtet.
 
 
01.12.1957 erste Spatenstich für die neue Kirche durch Pfr. Beck aus Stadtprozelten.
20.04.1958 Grundsteinlegung durch Dekan Xaver Kunzmann
07.09.1958 Richtfest
12.07.1959 Hochherzige Stifter ermöglichten schon vor der Fertigstellung der Kirche die Anschaffung von 3 neuen Glocken der Gießerei Otto aus Bremen.
Das Geläut erklingt in den Tönen:
a" - Christglocke,
d" - Marienglocke,
f" - Wendelinsglocke,
c" - Sebastiansglocke.
26./27.09.1959 Einweihung der neuen Kirche und des Altars durch Bischof Josef Stangl.


Quelle = Breitenbrunn - ein fränkisches Dorf am Rande des Spessarts
von Josef Weiß und Willibald Löber